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Leitung

Chefärztin

Prof. h. c. Dr. med. Julia Mann
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe


Oberarzt

Alexander Chramov
Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Chefarztsekretärin

Asiye Terlemez


Weitere Ärztinnen und Ärzte
Pfeil
 Inna Bespalova, Fachärztin
Pfeil Dr. med. Réka Sipos, Fachärztin
Pfeil Edin Karabeg, Assistenzarzt
Pfeil Iya Komarova, Assistenzärztin
Pfeil MU Dr. Nikola Kovacova, Assistenzärztin
Pfeil Liga Vasarina, Assistenzärztin

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Abteilung

Unsere vorrangige Aufgabe sehen wir darin, Frauen jeden Alters ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu erhalten oder wiederherzustellen. Die ganzheitliche Betreuung liegt uns dabei sehr am Herzen.

Unter der medizinischen Leitung der Chefärztin und der beiden Oberärzte stellen derzeit sechs Assistenzärztinnen die medizinische Versorgung der Patientinnen sicher. Erfahrene Krankenschwestern stehen dem medizinischen Personal zur Seite und betreuen die Patientinnen nach den modernen Aspekten der pflegerischen Versorgung. Diagnostik und Behandlung richten sich nach den individuellen Bedürfnissen der Patientinnen auf dem Stand des momentanen medizinischen Wissens. Um Veränderungen in den weiblichen Genitalorganen und der Brust zu erkennen und zu behandeln, werden die neuesten diagnostischen und therapeutischen Verfahren eingesetzt.

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Behandlungsschwerpunkte

Pfeil Bösartige Erkrankungen der Genitalorgane
Pfeil Erkrankungen der weiblichen Brust
Pfeil Inkontinenz- und Beckenbodenerkrankungen

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Bösartige Erkrankungen der Genitalorgane

Bei Vorliegen einer bösartigen Erkrankung der Genitalorgane (z. B. Vulva-, Vaginal-, Cervix-, Endometrium-, Tuben- oder Ovarial-Carcinom) sind zunächst meistens operative Behandlungsschritte zur möglichst vollständigen Tumorentfernung erforderlich. Eine enge Zusammenarbeit mit der Anästhesieabteilung gewährleistet eine optimale Überwachung während der Operation und der Aufwachperiode bzw. einer anfänglichen Intensivtherapie.

Aus vorbeugenden oder therapeutischen Gründen erfolgt anschließend vielfach eine Nachbehandlung. Hierbei kommen Strahlen-, Hormon- und Chemotherapie oder eine Kombinationen dieser Therapien in Frage.

Die Hormontherapie wird üblicherweise vom betreuenden Gynäkologen fortgesetzt.

Die Chemotherapie mit Zytostatika (den Tumor im Wachstum hemmende Substanzen) erfolgt ambulant oder mit jeweils kurzen stationären Aufenthalten im meist mehrwöchigen Abstand.

Die Strahlentherapie wird nach einer Vorstellung der Patientin in der radio-onkologischen Abteilung Darmstadt meist ambulant durchgeführt.

Zur Optimierung der häufig komplexen Tumortherapie und zur sinnvollen Gestaltung der Nachbetreuung der Patientinnen finden regelmäßige interdisziplinäre Tumorkonferenzen der Ärzte aller in der Klinik beteiligten Abteilungen statt.

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Ultraschalluntersuchung


 

Erkrankungen der weiblichen Brust

Bösartige Erkrankungen der weiblichen Brustdrüse nehmen in den letzten Jahrzehnten zahlenmäßig zu. Praktisch jeder auffällige Tastbefund und jede verdächtige Mammographie sollte möglichst bald feingeweblich (histologisch) abgeklärt werden, um das Vorliegen einer bösartigen Veränderung entweder ausschließen zu können oder frühzeitig zu erkennen. Die Diagnostik umfasst die Tastuntersuchung, die Mammographie, ggf. die Milchgangsdarstellung (Galaktographie), die Sonographie und evtl. die Kernspintomographie (NMR).- Im Gesundheitszentrum Odenwaldkreis ist die komplette Diagnostik unter einem Dach möglich.

Die histologische Sicherung eines auffälligen Tastbefundes oder einer nicht tastbaren auffälligen Verkalkungstruktur in der Mammographie erfolgt durch die Stanzbiopsie oder eine Gewebeentnahme in örtlicher Betäubung oder Allgemeinnarkose.

Bei Vorliegen eines Mammakarzinoms kann heutzutage meistens ein organerhaltendes Vorgehen (Brusterhaltende Therapie BET) gewählt werden. Hierbei werden der Tumor und ein umgebender gesunder Gewebesaum entfernt. Zusammen mit der dann meist erforderlichen Nachbestrahlung der operierten Brust werden langfristig gleichgute Ergebnisse erzielt wie mit der Brustentfernung. Sollte eine Brustentfernung, z. B. wegen der Größe des Tumors, nicht zu vermeiden sein, kann eine Brustrekonstruktion mit körpereigenem Gewebe oder Silikoneinlagen sinnvoll sein.

Bei einem Mammakarzinom kommt aus vorbeugenden (adjuvanten) oder therapeutischen Gründen nach der Operation vielfach eine Nachbehandlung in Betracht. Hierbei werden Strahlen-, Hormon- oder Chemotherapie oder Kombinationen dieser Therapien angewandt.

Die Hormontherapie wird meistens von dem betreuenden Gynäkologen fortgesetzt.

Die Chemotherapie mit Zytostatika (den Tumor im Wachstum hemmenden Substanzen) erfolgt ambulant oder mit jeweils kurzen stationären Aufenthalten im mehrwöchigen Abstand.

Die Strahlentherapie wird nach einer Vorstellung der Patientin in der radio-onkologischen Abteilung Darmstadt dort meist ambulant durchgeführt.

Zur Optimierung der häufig komplexen Tumortherapie und zur sinnvollen Gestaltung der Nachbetreuung der Patienten finden regelmäßige Treffen der Ärzte aller in der Klinik beteiligten Abteilungen statt.


Besprechung der Mammographie-Befunde der Chefärztin mit dem Radiologen

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Inkontinenz- und Beckenbodenerkrankungen


Harninkontinenz ist ein Volksleiden! 

Etwa jede dritte Frau über 55 Jahren sowie jede vierte Frau nach einer Entbindung leidet mehr oder weniger an unwillkürlichem Urinverlust. Für viele Frauen bedeutet das eine erhebliche Einschränkung ihrer Beweglichkeit und Lebensqualität, bis hin zur gesellschaftlichen Isolation.

Bei entsprechender Veranlagung und zurückliegender starker Beanspruchung des Beckenbodens kommt es vielfach zu einer Überbelastung des Bindegewebes, einer Schädigung des Beckenbodens und zu Funktionsstörungen der Blase und des Darms. Oft sind ungewollter Urinabgang (Urin-Inkontinenz) oder Schwierigkeiten beim Stuhlgang (Stuhl-Inkontinenz) die Folge. Auch kann ein Vorfall der Gebärmutter oder der Scheide auftreten.

 

Unsere Frauenklinik bietet ein umfassendes Spektrum an modernen Untersuchungs- und Behandlungsverfahren für Beckenbodenschwäche und Harninkontinenz: Bei einer ambulanten Vorstellung klären die Fachärzte die genauen Ursachen einer Senkungs- und Inkontinenzerkrankung ab.

Die möglichen Behandlungsoptionen umfassen ein breites Spektrum an konservativen Maßnahmen bis hin den unterschiedlichen modernen Operationsmethoden. Dabei erhält jede Patientin anhand des Untersuchungsbefundes eine individuelle Beratung zur bestmöglichen Therapie.

Zur Diagnostik der Harn-Inkontinenz steht ein neuer urodynamischer Messplatz zur Verfügung. Hier können Art und Ausmaß der Harn-Inkontinenz und die optimale Therapie bestimmt werden.

Die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den in unserem Haus tägigen Urologen sowie mit den Chirurgen der Kolopraktologie ist für uns selbstverständlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

Ursachen und Formen der Senkung und Inkontinenz

Die Erkrankungen des weiblichen Beckenbodens werden durch viele Ursachen hervorgerufen. Hauptsächliche Ursachen sind:

  • Alterungsprozesse (besonders Östrogenmangel)
  • schwere Geburten
  • langjährige schwere körperliche Belastungen
  • angeborene Bindegewebsschwäche
  • psychovegetative Störungen
  • neurologische Erkrankungen
  • Einnahme von bestimmten Medikamenten.

Hierbei handelt es sich häufig um eine Senkung der Gebärmutter sowie eine Senkung der Scheide, der Blase und des Darmes. Die Beschwerden zeigen sich als Druckgefühl, diffuse Kreuz- und Rückenschmerzen, Blasenschwäche oder Stuhlgangprobleme sowie mechanisch bedingte Obstipation.

 

Formen der Harninkontinenz:

Belastungsinkontinenz:

Dies ist die am häufigsten diagnostizierte Form der Inkontinenz. Bei plötzlichen Bewegungen, bei Husten, Niesen, aber auch bei körperlicher Belastung, wie dem Heben schwerer Gegenstände, kommt es zu unwillkürlichem Urinverlust.

Dranginkontinenz:

Schon bei geringer Füllung der Harnblase kommt es zu starkem Harndrang, der nicht unterdrückbar ist und zur unwillkürlichen Entleerung der Blase führt.

Mischformen:

Kombination aus beiden oben genannten Formen.

 

 

Die Sprechstunde

Zunächst wird eine genaue Anamnese über aktuellen Beschwerden sowie zur geburtshilflichen und operativen Vorgeschichte gemacht. Danach folgt die gynäkologische Untersuchung mit Organultraschall, Introitussonographie und Perinealsonographie. Diese Untersuchungen erfassen die gestörte bzw veränderte Topographie der Beckenorgane im Ruhe- und Belastungszustand.

Falls notwendig, werden weitere spezielle Untersuchungstechniken angewandt:

 

  • Moderne urodynamische Diagnostik mit Zystotonometrie, Urethradruckprofil und Uroflow.
  • Blasenspiegelung (sofern nötig): Dadurch können Erkrankungen der Harnröhre und Blase, wie Tumore und Entzündungen, ausgeschlossen werden.
  • Abklärung einer möglichen Stuhlinkontinenz in der proktologischen Sprechstunde.

Nach Abschluss aller Untersuchungen wird in einem ausführlichen Beratungsgespräch gemeinsam mit der Patientin ein individuelles Behandlungskonzept erarbeitet.

 

 

 

 

 

 

 

Konservative Behandlungsmethoden

  • aktive Beckenbodenübungen (Beckenbodengymnastik) unter Anleitung
  • Trink- und Blasentraining
  • elektrische Stimulationsverfahren bzw. Biofeedbackmethode
  • lokale Östrogentherapie
  • Pessarbehandlung
  • autosuggestive Verfahren (Yoga)
  • medikamentöse Behandlung

 

Operative Behandlungsmethoden

Für die Wahl des Operationsverfahrens ist ausschlaggebend, ob alleinige Harninkontinenz besteht oder ob sie mit einer Senkung einhergeht. Weiterhin spielt es eine Rolle, welches Organ sich gesenkt hat, beziehungsweise vorgefallen ist und welches Ausmaß Senkung oder Vorfall einnehmen.

Geht die Senkung mit Inkontinenz einher, oder liegt eine alleinige Inkontinenz vor, kann neben der Senkungs-Operation auch eine Inkontinenz-Operation erforderlich sein.

In unserer Frauenklinik werden alle modernen urogynäkologische Operationen mit höchster Qualität und langjähriger Erfahrung angeboten:

 

Konventionelle Operationstechniken bei Senkungserkrankungen (Descensus)

(Fast alle Operationen können auch ohne Gebährmutterentfernung durchgeführt werden!!!)

Abdominale Verfahren

  • direkte (Faden-) Sakrokolpopexie,
  • Vaginaefixatio sacrospinalis, abdominalis nach Amreich (I),
  • paravaginale Defektreparatur nach Richardson
  • Vordere / hintere Kolporrhaphie ( Scheidenraffung)

Vaginale Verfahren

  • Vaginaefixatio sacrospinals/ sacrotuberalis vaginalis Richter / Amreich und
  • Vaginale paravaginale Lateraldefektreparatur nach White

 

Netzunterstützte Operationstechniken bei Senkungserkrankungen (Descensus)

(Auch hier können fast alle Operationen ohne Gebährmutterentfernung durchgeführt werden!!!)

Anterior und /oder posterior vaginale repair (Rekonstruktion des Beckenbodens teilweise mit Implantaten  Seratom K,E,H,L,  Elevate ant./post  usw.)

  • hoher posteriorer vaginal repair mit /ohne Vaginaefixatio
  • abdominale netzunterstützte Sakrokolpopexie (Operationsverfahren bei einem Scheidenvorfall)
    - laparoskopische netzunterstützte Kolposakropexie
    - sakrospinale Uterusfixatio (vaginal oder laparoskopisch)
    - sakrospinale Cervixfixatio (vaginal oder laparoskopisch)
  • Brückenplastik nach Petros
  • Infracoccigyeale Sakropexie nach Petros
  • Vaginale Sakrospinale bandunterstützte Vaginaefixatio

 

 

Operationstechniken bei Harninkontinenz (netzunterstützt oder klassisch)

  • Schlingenoperation (TVT, TOT) bei Belastungsinkontinenz
  • CESA/VASA Operation bei Dranginkontinenz
  • Kolposuspension nach Burch
  • Intraurethrale Sprize mit Bulkamid
  • Botoxsprize bei Dranginkontinenz
  • Sacrospinale Nervenstimulation (SNS, Schrittmacher für Harnblase bei schwerster Form)
  • der Dranginkontinenz oder Stuhlinkontinenz)
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Isolde Stojetz
Sekretariat Frauenklinik
Tel.: 06062 – 796000

Kontakt & Terminvereinbarung

Unsere telefonischen Sprechzeiten:
Montag bis Donnerstag: 8:30 – 11:30 Uhr und 13:30 -15.30 Uhr
Freitag: 8:30 – 12:00 Uhr

Sekretariat
Tel.: 06062 – 796000
Fax: 06062 – 796001

frauenklinik@gz-odw.de

- Eine Terminvereinbarung kann auch ohne frauenärztliche Überweisung erfolgen-

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Wichtige Rufnummern

GZO-Zentrale:
06062- 79 0

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117

Notruf: 112