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Berufsbegleitende Weiterbildung "Praxisanleiter/in"

Inhalt & Ziel

Die praktische Anleitung und Begleitung von Auszubildenden und die Einarbeitung neuer MitarbeiterInnen in der Pflege sind zwei wesentliche Elemente der Personal- und Organisationsentwicklung einer Einrichtung.

Professionelle Anleitung und Begleitung erfordern neben einer hohen pflegefachlichen Qualifikation auch umfassende pädagogische, psychologische sowie methodisch-didaktische und kommunikative Fähigkeiten sowie soziale Kompetenz.

Im Mittelpunkt der Weiterbildung zum Praxisanleiter steht deshalb die berufspädagogische Qualifizierung der Teilnehmer. Pflegerisches Wissen kann während der Weiterbildung reflektiert und aktualisiert werden.

Die Weiterbildung wird berufsbegleitend durchgeführt. Sie umfasst insgesamt 210 theoretische Unterrichtsstunden an unserer Weiterbildungsstätte und 160 Praxisstunden, die im Rahmen der beruflichen Tätigkeit in den Einrichtungen der praktischen Ausbildung absolviert werden.


Grundmodul: „Kommunikation, Anleitung und Beratung“, 60 Unterrichtsstunden, Prüfung Grundmodul

Fachmodul: „Lernende in der Pflege anleiten“, 150 Unterrichtsstunden, Prüfung Fachmodul

Berufspraxis: Die berufspraktischen Einsätze werden im Rahmen der beruflichen Tätigkeit unter Anleitung durch geeignete Praxisanleiter absolviert. Die berufspraktischen Einsätze werden von der Weiterbildungseinrichtung begleitet.

Abschluss: Staatliche Abschlussprüfung

Die Weiterbildung wird nach den Prinzipien u. Methoden der Erwachsenenbildung durchgeführt. Der Unterricht ist teilnehmerorientiert gestaltet und ermöglicht ein Lernen unter Einbeziehung der Erfahrungen der Teilnehmer.


Beim Lernen begleiten … Praxisanleitung als pädagogischer Prozess


Die in der Weiterbildung vermittelten Inhalte befähigen die zukünftigen Praxisanleiter

• Auszubildende und Mitarbeiter auf der Grundlage eines Konzeptes und unter Berücksichtigung der jeweiligen rechtlichen, institutionellen und pflegefachspezifischen Bedingungen und Besonderheiten zu reflektiertem Handeln in der Pflegepraxis anzuleiten

• Auszubildende in Zusammenarbeit mit den Alten- und Krankenpflegeschulen und weiteren Kooperationspartnern an das Berufsziel heranzuführen und bei der Verzahnung von theoretischen und praktischen Ausbildungsinhalten mitzuwirken

• fachpraktische Anleitungen durchzuführen, Lernprozesse individuell einzuschätzen und zu begleiten

• Ausbildungsfortschritte und Arbeitsleistungen kompetent zu beurteilen, Rückmeldegespräche zu führen und schriftliche Beurteilungen zu erstellen


Zugangsvoraussetzungen

Vorausgesetzt wird eine Erlaubnis zur Führung der Be¬rufsbezeichnung als

  - Altenpfleger/in
  - Gesundheits- und Krankenpfleger/in
  - Hebamme/Entbindungspfleger

Gemäß den Ausbildungs- und Prüfungsverordnungen in den Pflegeberufen ist für die Ausübung der Tätigkeit als Praxisanleiter eine mindestens zweijährige Berufserfahrung in der Pflege nach Abschluss der Pflegeausbildung erforderlich.

Auf Antrag können ggf. erfolgreich absolvierte Module oder vergleichbare Qualifikationen auf die Weiterbildung angerechnet werden.


Prüfungen und Abschluss

Die Weiterbildung wird nach der Hessischen Weiterbildungs- und Prüfungsordnung für die Pflege und Entbindungspflege (WPO-Pflege) vom 06.12.2010 durchgeführt.

Jedes Modul schließt mit einer nicht-staatlichen mündlichen, schriftlichen oder praktischen Modulprüfung bzw. einem Leistungsnachweis ab. Die Teilnehmer erhalten hierüber und über das Absolvieren der berufspraktischen Anteile ein Zertifikat.

Die erfolgreiche Teilnahme an den Modulprüfungen und das Absolvieren der berufspraktischen Anteile sind Voraussetzung für die Zulassung zur staatlichen Abschlussprüfung. Die Weiterbildung schließt mit der staatlichen Abschlussprüfung ab. Bei erfolgreichem Abschluss der Weiterbildung erhält der Teilnehmer eine Urkunde, die zum Führen der staatlich geregelten Weiterbildungsbezeichnung „Praxisanleiter/in“ berechtigt.

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Wichtige Rufnummern

GZO-Zentrale:
06062- 79 0

Ärztlicher Bereitschaftsdienst: 116 117

Notruf: 112